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kritisch . unterhaltsam . kreativ

Kirchliche Kinderpornorichtlinien

http://www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Rat-segnet-Richtlinie-gegen-Kinderpornographie-ab-1380037.html
Super, Klasse. Gesetzestexte sollten eindeutig formuliert werden – was hier “erarbeitet” wurde ist schwammig – und Verurteilungen sind von der Tageslaune des Richters abhängig. Wenn eine 17jährige Nacktfotos an ihren (17jährigen) Freund schickt ist das Kinderpornographie. Aber so kommt es halt, wenn man Kirchenvertreter als “Experten” zulässt. – Mit Kindesmissbrauch haben die in der katholischen Kirche ja schon viel Erfahrung….

Ein paar Infos zwischendurch

Heute wurde die Kategorie “Microblogs” eingerichtet. Um mehr Leben in den Blog zu bringen werde ich kurze Kommentare zum aktuellen Weltgeschehen von mir geben – und wer will kann sich die auch durchlesen.

Ich will den Blog nicht verkommen lassen, aber mir fehlt (leider) die Zeit regelmäßig große, gute Einträge zu verfassen. Aber: Keine Angst, ich will -und werde- weiterhin qualitativ hochwertige Einträge veröffentlichen, die Microblogs dienen lediglich dazu, den Blog nicht verkümmern zu lassen.

Cheers!

Blinder Aktionismus – Die “Braune Armee Fraktion”

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/rechtsextremismus/reaktionen-auf-rechtsextreme-gewalt-innenminister-friedrich-will-zentralregister-fuer-neonazis-11530434.html

Juhu, die Tagesthemen dominieren mal wieder die politische Landschaft Deutschlands – sollte es nicht eigentlich umgekehrt sein? Naja, egal. Hauptsache mal wieder “Vorratsdatenspeicherung gegen [aktuelle Bedrohung]” fordern, so funktioniert Politik in Deutschland.

Monsanto – Skandale der Genmaislobby

Das Unternehmen Monsanto wurde 1901 von John Queeny gegründet und war ursprünglich ein Chemikalienhersteller. Im Jahr 1960 begann Monsanto mit dem Aufbau des „landwirtschaftlichen Bereiches“.
Die bekanntesten Produkte von Monsanto sind „Roundup“ und „Agent Orange“.

Monsanto besitzt die heute Patente für 90% aller weltweit angebauter genmanipulierter Pflanzen.
Der Weg vom Chemikalienhersteller begann mit der Übernahme von Saatgutfirmen weltweit. Die Führungsetage war dabei alles andere als zimperlich und nahm Einfluss auf Politik und Wissenschaft, kontrollierte Landwirte und kontaminierte riesige Gebiete mit genveränderten Pflanzen.

Beispielhaft für die Lobbyarbeit der Firma ist die Tatsache, dass führende Mitglieder der britischen Labour-Party massiv in die Gentech-Industrie investiert haben, während Mitarbeiter von Monsanto zu den Bundesbehörden wechselten – und wieder zurück. Dass Monsanto und die Labour Party von ein und derselben PR-Agentur vertreten wurden setzt dem ganzen lediglich die Krone auf.

Die Kontrolle der Landwirte, welche Produkte von Monsanto benutzen, wurde vertraglich gesichert. Die Bauern dürfen den Verträgen nach die eigene Ernte nicht zur Saat verwenden, keine Düngemittel bei der Konkurrenz kaufen, nicht über die Verträge sprechen – und Monsanto nicht zu verklagen, falls der Anbau mit genveränderten Pflanzen misslingt.
Bekanntestes Opfer ist dabei Percy Schmeiser. Der Raps-Farmer war nicht einmal Kunde von Monsanto, doch wurden seine Felder mit Monsanto-Patenten kontaminiert. Der Saatgutkonzern verklagte den Farmer 1998 wegen „Patentrechtsverletzung“ – und der Oberste Gerichtshof Kanadas entschied für Monsanto, gegen Schmeiser.

Doch wie kommt es, dass Bauern, vorallendingen in Entwicklungsländern die Produkte der Firma in Anspruch nehmen?

In Afrika werden zum Beispiel Samen an Kleinbauern verschenkt, um diese von „Roundup“ abhängig zu machen. Nach dem Erdbeeren in Haiti bestand das Landwirtschaftliche Hilfsprogramm der USA aus genveränderten Samen von Monsanto – und im Irak gilt die „Vertragsregelung der USA“ per eigenem Gesetz.

Wem das nicht skandalös genug ist blickt auf das weltweit bekannteste Herbizid. Agent Orange. Das organische Dioxin, welches in höchstem Maße gifitg ist und irreversible körperliche Schäden hervorruft, wurde im Vietnam-Krieg zur Entlaubung des Regenwaldes genutzt. Eine nicht greifbare Anzahl an Vietnamesen und amerikanischen Soldaten starb an den Spätfolgen der Vergiftung. Dabei wusste das Unternehmen bereits vor dem Einsatz von Agent Orange von dessen Gefahr.
In anderen Worten: Monsanto nahm wissentlich den Tod tausender Menschen in Kauf.

Auch heute noch gibt es in jedem Baumarkt diverse Monsanto-Produkte zu kaufen, beispielsweise „Roundup“. Die Bevölkerung hat verdrängt – oder nie erfahren.

Wikipedia: Monsanto
Greenpeace
Wikipedia: Roundup
Spiegel Online
TAZ
InitiativeJetzt
Film: „Mit Gift und Genen“ von Marie-Monique Robin

Eine Frage der Formulierung: Der Bundestrojaner

Irgendwann musste es ja passieren. Die Zeitungen sind voll davon, selbst Vettels errungene Weltmeisterschaft ist allerhöchstens noch eine Randnotiz wert, dabei wäre er doch einer, der den Deutschen wieder Vorbild hätte sein können.

Aber der Chaos Computer Club (CCC) muss alles kaputt machen. Wie jeder weiß ist der deutsche Staat ein Rechtsstaat – unsere Verfassung, das Grundgesetz, sichert uns diejenigen Rechte, welche während des dritten Reiches missachtet wurden.
Doch was keiner sieht, ist die Tatsache, dass diese Rechte geschützt werden müssen. Unsere Freiheit ist in Gefahr, darum muss die Bundesregierung für Sicherheit sorgen. Am Hindukusch und am heimischen Computer – denn wie wir alle wissen, ist der Nachbar mit dem langen Bart selbstredend Terrorist.

Und dann platzt der CCC herein und stört den “Freiheitssicherungsprozess” der Regierung. Der funktioniert sinngemäß so:”Der einzelne steckt in seiner Freiheit zurück, damit das Gemeinwesen mehr Freiheiten ausleben kann.” – Und durch die so entstandene Sicherheit sind wir natürlich alle viel “freier”.

Dass diese ganze Methodik an die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts erinnert, ist natürlich Humbug. Damals stand das Gemeinwohl über dem Wohl des Einzelnen – etwas ganz anderes.
Die Exekutive handelt in der heutigen Zeit nur nach dem Motto:”Die Freiheit des Einzelnen hört da auf, wo die Freiheit des Anderen anfängt.” (John Mill)

Wenn nun die FAZ titelt “Anatomie eines digitalen Ungeziefers” ist das eine einseitige Betrachtungsweise. Die positiven Seiten des “Bundesverfassungsschutzprogrammes” werden nicht erwähnt. Dies soll am Beispiel der Möglichkeit zum nächträglichen Hinzufügen von Dateien gezeigt werden: Der Exekutive bekannte Terroristen können nun endlich überführt werden. Der ermittelnde Beamte muss lediglich die Datei “Mein_Anschlag.doc” auf den Desktop des Tatverdächtigen laden. – Verurteilung gesichert.

Ist ein solches Verfahren nicht wunderbar? Steuergelder werden gespart, hart arbeitende Beamte, wie beispielsweise Frau Koch-Mehrin (FDP), entlastet und Verfahren abgekürzt. – Aber darüber schreibt natürlich keiner.

Mit diesen Worten will ich nun abschließen und der Bundesregierung viel Erfolg im Kampf für mehr Gemeinwohl, äh mehr Freiheit im Gemeinwesen – auch Sicherheit gennant, wünschen. – Alles eine Frage der Formulierung.

Quellen:
ZEIT Online
FAZ.net
Sueddeutsche.de
Spiegel.de

Strukturwandel die 2.

So, genug rumgenerded – zumindest für den heutigen Abend. Der 2. Strukturwandel unter WordPress ist vollzogen!

Doch was hat sich geändert?

Zum Einen, die wohl sichtbarste Veränderung: Ein neues Design-Theme. Es ist übersichtlicher und linearer aufgebaut als das Theme der vorherigen Version. Der Blog geht “Back 2 the Roots” – er wird wieder ein Blog – die Kategorien “Fun” und “Phänomenales” sind verschwunden.

Am Blog selbst wurden die Kategorien abgeschafft, das heißt Dadas Veröffentlichungen werden von nun an ganz normal auf der Startseite zu finden sein. Außerdem wurde ein Gallerie-System installiert, welches das bessere Betrachten von Fotoaufnahmen gewährleisten soll.

Und falls sich nun der ein oder andere wundert…”Hieß das nichtmal leons-Blog.com?”

Richtig, der Blog ist auch weiterhin unter dieser URL anzufinden…jedoch wurde die Domain http://leonsblog.com/ zusätzlich registriert – zwei Domains führen auf ein und die selbe Seite. Diese.

Von nun an wird wieder durchgestartet!

Cheers!

Ihre Chemie Deutschland !

dadachemie

We’re all talking Bassline – Outlook Festival 2011

Das unbeschreibbare in Worte zu fassen. Erlebnisse beschreiben. Ein Gefühl erklären.

Wenn ich gefragt werde, wie das Outlook Festival in Pula, Kroatien “war”, fehlen mir die Worte – ich sage dann “absolutely sick man”, denn mehr fällt mir nicht ein.

Am Mittwoch den 31. August 2011 wurde ich morgens um 7 Uhr abgeholt. Im Gepäck: Ein Zelt, ein paar Klamotten, CD’s und Ungewissheit. Mit dem Auto ging es los – die Invasion der Adria. Das Outlook Festival 2011. Die Autobahnen waren frei und bereits in Österreich trafen wir an einer Raststation die ersten Engländer die uns mit “Hey guys – you’re going to Outlook Festival?” begrüßten. – “Yeah, sure – where you’re from?” “All the way from London, we’re driving since yesterday evening.”

Man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen…Jugendliche und junge Erwachsene aus ganz Europa nehmen mehrere Tage Anfahrt in Kauf, um am Festival teilzunehmen – doch wir mussten weiter, die Londoner sollten wir wieder an der Grenze nach Kroatien treffen. Bis dahin war es noch ein gutes Stück Weg, on the Road, auf Achse, quer durch Europa – durch die Republik Slowenien. Erstklassige Straßen (EU-Geldern sei Dank), eine wunderschöne, vielseitige Natur, die an Österreich, Deutschland und die Toskana erinnert. All das vermittelt einen positiven Gesamteindruck!

Doch auch der erste Rückschlag musste kommen. Die Ausreise aus der Europäischen Union. Der kroatische Zollbeamte musste nicht lange überlegen…. “You guys going to Outlook Festival? – wait over there”. Was folgte war eine Stunde Psychoterror. Die Beamten sind zu faul ein Auto wirklich zu durchsuchen, also wird Druck gemacht. Die Engländer, welche wir in Österreich getroffen hatten wurden mit etwas Gras “festgenommen”. Wir waren sauber, also ging die Reise weiter.

In Pula, der nächstgrößeren Stadt, mit dem Auto circa 10min entfernt, angekommen stand ein kurzer Einkauf von Grundnahrungsmitteln bevor. 3 Paletten Bier und etwas Essen – es sollte nicht lange reichen.

Am Festivalgelände dauerte es noch knapp zwei Stunden bis das erste Bier geöffnet wurde. Es galt sich ein Einlassbändchen und ein Campingbändchen zu sichern. Noch schnell auf dem Campingplatz einchecken, Zelt aufbauen – and then, finally: Bier auf!

Noch in der Nacht bauten unsere Zeltnachbarn aus Karlsruhe ihr Schlafgemach auf – ich kann mir keine besseren Festivalnachbarn vorstellen – soviel wie wir gelacht und gefeiert haben!

Mit dem Strand vor der Haustüre ging Tag 1 des Festivals los – das Festivalgelände ist eine mittelalterliche Militäranlage. Man kann im “Hafen”, in der “Schlucht” oder in neun weiteren “Areas” feiern. Überall war eins geboten: Erstklassiger Sound und beste Laune! So verbrachten wir quasi den gesamten ersten Abend bei Drumstep, eine Mischung aus Dubstep und Drum ‘n Bass in der “Moat”.

Der Tag 2 spielte sich quasi komplett im “Dungeon” ab, dem Kerker der Anlage – ursprünglich wurden hier Menschen gefangen gehalten. Heute bleibt man freiwillig – dem Bass sei Dank! Das Dungeon hatte bei uns schon bald den Spitznamen “Sweatbath”, Sauna – knapp 100 tanzende Menschen bringen eine Hitze die unvorstellbar ist – aber egal der Sound stimmt, also: Feiern!

Tag 3 – mein persönliches Highlight. Pharoahe Monch, der Live eher enttäuscht hat gefolgt von Foreign Baggers und Flux Pavillion. Ich hatte bereits zwei mal die Ehre Foreign Baggers Live zu sehen, doch das Publikum sollte alles verändern. Foreign Baggers zauberten die mit Abstand härteste Moshpit hervor, die ich in meinem Leben je gesehen hatte und höchstwahrscheinlich jemals sehen werde. Flux Pavillion setzte dem ganzen noch die Krone auf und überzeugte vollkommen! Doch nach 4,5h mit vollem Körpereinsatz sehnte sich mein Körper nach Schlaf und er bekam ihn!

Sonntag, der 4. September 2011 – der letzte Tag des Festivals, der letzte Tag vor der Abreise. Die Zeit bis dahin verging wie im Flug und so langsam realisierte man, dass es bald Richtung Heimat gehen würde. Doch auch an diesem Abend stand ein Lineup an, das Körper zum Zittern bringen sollte! Cotti, Doctor P und viele mehr verlangten meinem Körper noch einmal alles ab. Zum Glück regnete es, denn sonst hätte ich einen Hitzeschlag erlitten. Definitv.

Am Montag-Morgen stellte die kroatische Polizei noch einmal ihr gesamtes Know-How unter Beweis, in dem sie einen kleinen Tumult auf dem Campingplatz mit Mannschaftswagen und Sirene auflösten…..auflösten? Nein, eher wurde der gesamte Campingplatz durch die Sirene geweckt und die Menschenmassen vergrößerten sich von vielleicht 30 auf weit über 100. An dieser Stelle: Big thumbs up!

Alles in allem war das aber das einzigste mal, dass ich “Stress” mitbekommen habe. Es war ein friedliches Festival, welches vorallendingen durch eine perfekte Organisation überzeugte!

Jeden Tag wurde auf dem Festivalgelände aufgeräumt, wenn man wusste wo, gab es immer saubere Dixies, die Wege waren ausgeleuchtet. Und an Wegen die zu Beginn noch nicht oder schlecht belichtet waren, wurden Lichterketten aufgehängt. Kleinigkeiten die einen positiven Gesamteindruck vermitteln. Auch lernte ich die englische Clubbing-Culture kennen….Kein Gedränge vor den Bühnen, jeder hat Platz zum Tanzen – hier können die Deutschen noch viel lernen!

Um zu einem Fazit zu kommen….Das Outlook-Festival war definitv das mit Abstand beste Festival meines bisherigen Lebens. Perfekte Organisation, freundliche Menschen, top Sound-Qualität und die nahezu unbeschreibliche Location rufen Fernweh hervor!

Cheers!

le Leons-Blog.com – v2

Die letzten Wochen wurden Änderungen versprochen, viel wurde geplant, mehr verworfen. Doch am Horizont erscheint ein Licht! Der Strukturwandel nähert sich dem Ende, seid gespannt auf Leons-Blog.com v2 !

Es gibt von nun an verschiedene Kategorien, dies soll der Übersichtlichkeit dienen. In Kategorie “Blog” gibt es den “guten, alten Leons-Blog.com” – bedeutet: In dieser Kategorie werde ich mehr oder weniger regelmäßig einen ausführlichen Blog-Eintrag verfassen, wie ihr sie von den Anfängen von “Leons-Blog.com” kennt.

In “Dada’s Ecke” wird ein Freund von mir, Dada (wie sicher keiner vermutet hätte bei dem Namen) hin und wieder einen Eintrag veröffentlichen.

In den Kategorien “Funblog” und “Phänomenales” werde ich regelmäßig Internetfundstücke veröffentlichen. Lustige Bilder, atemberaubende Videos und witzige Texte – alles zur Unterhaltung. Entertainment pur, gegen die Langeweile!

Was hat sich jetzt konkret geändert?
>CMS-Wechsel von Habari zu WordPress
>Kategorien wurden eingeführt
>Twitter-Page wurde eingebaut
>XML Sitemape Generator wurden installiert
>Diverse No-Spam und SEO-Plugins wurden installiert
>Die Seite wurde für Mobile Nutzung optimiert

Im Endeffekt haben sich viele Kleinigkeiten geändert. Feine Unterschiede hinter der Kulisse. Der Wechsel von Habari zu WordPress sticht dabei natürlich sofort ins Auge, doch ein XML-Sitemap-Generator beispielsweise fällt in der Regel nur google auf. Genauso ist es eher “beiläufig angenehm”, wenn die Seite für das Smartphone optimiert wurde – keine Weltneuheit.

Ich freue mich auf die kommenden Monate, ich hoffe euch gefällt der Strukturwandel! Ihr habt Anregung oder Kritik? Nutzt die Kommentar-Funktion!

Ach: Nehmt es mir bitte nicht übel, falls in den nächsten Tagen mal etwas nicht funktioniert oder nicht besonders gut aussieht. Schreibt einen Kommentar, damit ich den Fehler auch auf jeden Fall entdecke! ;)

Cheers!

Sommerferien

Hier passiert ja garnix mehr. Stimmt irgendwie auch.
In der Zeit vor den Sommerferien war ich schreibtechnisch um ein vielfaches aktiver. Woran das liegt? Ich glaube ich habe in dieser Zeit “mehr erlebt”. Der Ablauf eines x-beliebigen Tages in meinen Sommerferien ist quasi immer der gleiche.
Spät aufstehen, noch später “frühstücken”, vor dem Rechner hängen, Abends mit Freunden treffen, rumhängen oder feiern. Der Kopf wird nicht beansprucht, ich lese zum Frühstück nicht die Zeitung und schaue auch nurnoch sporadisch in meine Newsfeeds. Es sind ja Sommerferien, mir doch alles egal. Ich will entspannen und einfach mal nichts machen. Den Kopf befreien.

Der heutige Tag sticht da etwas aus dem Zyklus heraus. Ich bin zwar spät aufgestanden, habe noch später gefrühstückt und daraufhin erstmal einen Film geschaut, aber man kann Dinge auch Abends erledigen. Gesagt, getan. Das Zimmer aufgeräumt, Schulsachen sortiert… Sokrates, Platon, Desoxyribonukleinsäure, Sozialstaat, Integral und Michael Kohlhaas. Mein Gehirn hat sich doch was gemerkt, an viele Unterrichtsstunden kann ich mich erinnern, den Stoff kann ich zum Großteil noch. Fühlt sich gut an.

Parallel zum Schreiben surfe ich durchs Internet. Schaue Youtube-Videos an, die mir zugeschickt werden. Lese bei Diskussionen mit. Belanglose und brisante. Hier geht es dann wieder zurück zum normalen Sommerferienzyklus.

Ein kleiner Abstecher tut gut. Vielleicht sollte ich mehr machen in den Ferien. Vielleicht tut es aber auch ganz gut, immer wieder einzelne Tage zu haben die aus dem normalen Zyklus herausstechen. Und damit meine ich nicht nur das “abarbeiten” privater Angelegenheiten. Schlicht und einfach das Leben erleben – Dinge mit seinen Freunden unternehmen, die vom “alltäglichen” chillen und rumhängen abweichen. Dinge, an die man sich erinnert.
Tage und Erlebnisse können glücklich sein – oder traurig. Aber alles dazwischen ist im Grunde genommen ohne Bedeutung. An diese Tage ohne Bedeutung wird man sich nicht zurückerinnern.

Immerhin wird das Wetter besser. Das bedeutet draußen feiern und am See gemütliche Abende verbringen. So sind die Ferien halt doch am schönsten. Nicht sehr bedeutsam, die persönliche Entwicklung nicht so sehr fördernd. Simpel und einfach: Spaßig.

Schöne Ferien euch allen noch! In Nord-Deutschland geht die Schule ja schon wieder los, euch einen guten Start ins neue Schuljahr!

Cheers!

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